Les Fils Maye SA

Rue des Caves 12, 1908 Riddes
Schweiz
Telefon +41 27 3051500
info@maye.ch

Hallenplan

ProWein 2019 Hallenplan (Halle 13): Stand A72

Geländeplan

ProWein 2019 Geländeplan: Halle 13

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Weine (nach Anbaugebieten)
  • 01.01  Weine aus Europa
  • 01.01.20  Weine aus Schweiz
  • 01.01.20.06  Weine aus Wallis

Unsere Produkte

Produktkategorie: Weine aus Wallis

JOHANNISBERG DE CHAMOSON FLETRI

Ursprung: Chamoson (im Gebiete Ravanay)

Rebsorte: Johannisberg (Sylvaner oder Rhin)

Charakter: Erst im Dezember werden die kostbaren Beeren gelesen. 

Sein Geschmack ist einzigartig, liquorös, samten und strukturiert. 

Aromen von kandierten Orangen und Mangofrüchten sind diesem spritzigen Wein mit einem fast nie endenden Abgang eigen. 

Er wird besonders angenehm auffallen, wenn man ihn zu Gänseleber in Begleitung eines exotischen Chutney, im Einklang mit einer köstlichen Nachspeise, Mandelnaschereien oder im Kontrast zu einem gesprenkelten Edelpilzkäse kredezt.
 

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Produktkategorie: Weine aus Wallis

PINOT NOIR CLOS DE BALAVAUD

Ursprung: Clos de Balavaud - Vétroz

Rebsorte: Blauburgunder

Charakter: Rubinrot mit Bordeauxtönen geschmückt, hält dieser Wein ein Parfum von Waldbeeren und Noten von Unterholz feil; er ist gehaltvoll, strukturiert und rassig mit viel Wucht, einem kräftigen Tannineinschlag und sein anhaltender Abgang schmeckt nach edlen Gewürzen.

Steht im perfekten (W)Einklang mit einem Stück edlen roten Fleisches, einem saftigen Lendenstück vom Rind oder einem Steinpilzfeuilleté.

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Über uns

Firmenporträt

VON DER GESCHICHTE GEPRÄGT

Wie viele Spitz- und Haarnadelkurven für ein paar lichte Ebenen und geradlinige Wege! So verläuft das Leben der Fils Maye, das 1889 seinen Anfang nimmt, in der zweiten Hälfte eines 19. Jahrhunderts, dessen Wirbelstürme längst in Vergessenheit geraten sind. Für die meisten grossen Weingebiete Europas fallen die Jahre 1860 bis 1880 zwischen Pest und Manna. Unter Pest versteht man diese teuflische Reblaus, dieses verheerende Insekt, das die Rebe zu 'vernichten droht. Mit einem Pfropfreis, den man auf eine amerikanische Unterlage pfropft, versucht man dieser Plage den Garaus zu machen, was aber erst in den achtziger Jahren gelingt. Mit Manna meint man die Eisenbahn, die dem Produktehandel einen phantastischen Aufschwung verleiht und das Wallis aus seiner Isolierung herausführt.

1860 trifft der erste Zug in Sitten ein. Wâhrend Chamoson sich gegen den Bau eines Bahnhofs auf seinem Territorium zur Wehr setzt, will der dort ansässige Léonide Maye die Gelegenheit einer Bahnverbindung nutzen und installiert kurzerhand sein Unternehmen neben dem Bahnhof von Riddes. Das Dorf liegt an den Vorposten von Vétroz, Leytron, Chamoson und Ardon. Alle Wege führen nach Riddes...

IM WEINLAND DER FILS MAYE

Das Wallis hat am rechten Rhoneufer sein Weinland geschaffen: von der Sonne verwöhnte Hanglagen. Am Ausgang von Chamoson weitet sich das Tal unter dem wachsamen Auge des Haut-de-Cry majestâtisch. Wir betreten das Einzugsgebiet der Fils Maye. Die Gegend strotzt von berühmten Appellationen klingender Namen wie Chamoson, Leytron, Saillon, Fully, gekrönt von kostbaren Crus wie jenem von Ravanay. Eine gigantische geologische Billardpartie hat die Landschaft durchrüttelt und eine Vielfalt von Böden geschaffen: Kies von der Lizerne, Tonschiefer, von überbordenden Wildbächen geerbte Gerällablagerungen, Granit und Gneis, die mit den Walliser Rebsorten in vollkommener Harmonie leben. Alle sind sie hier zugegen mit ihren Wahlparzellen. Der Amigne in Vétroz, der Johannisberg in Chamoson, der Humagne in Leytron, der Gamay in Fully, und der Blauburgunder ist glücklich, in den steinigen Böden der Moräne grosszügige Unterstützung zu finden. Malvoisie, Ermitage, Petite Arvine, Humagne und Muscat, welche die zu ihrer Entfaltung vorzüglichsten Lagen gepachtet haben, teilen sich die Zufluchtsstätten, die ihnen eine Vielheit von Mikroklimas beschert.

Unser Gruss gilt auch dem linken Rhoneufer, das sich einige privilegierte Lagen hält, die in hellgoldenem Lichte baden. Die von Riddes bis Charrat in günstiger Höhenlage angebauten Reben erfreuen uns mit der Gabe eines lebhaften und munteren Fendant, eines feinen und belebenden Pinot Noir oder eines Gamay fruchtigen Herzens.

FREUDE, SCHÖNER GÖTTERFUNKEN

Rebbauern, selbsteinkellernde Winzer, Kellermeister — ebenso viele Berufe wie Berufungen, denen wir vorbehaltlos unsere Unterstützung zusichern.

Die Rebe ist unser Universum, das Wallis unsere Welt, der Wein unser Planet. Seite um Seite dieser Festschrift haben wir den Worten Genetik, Biologie, Ökologie, die so viele Köpfe beunruhigen, den Hals umgedreht. Wir machen uns keineswegs darüber lustig! Der Wein geizt nicht mit Fortschritt. Die Selektion von Varietâten, Schonung der Umwelt und Verzicht auf Überdosis bei Pestiziden und Dünger, Untersuchung der Bôden, ihre Bedürfnisse an Nährmittein, Anpassung an die Rebsorten, alles Forschungen, zu denen wir stehen. Râumen wir auf mit dem alten Zopf, dass die Wissenschaft des Weins der Natur ins Handwerk pfusche. Im Gegenteil, aile heutigen Forschungen zielen darauf hin, einen unverfâlschten, von seiner Scholie geprâgten Wein hervorzubringen. Gleichzeitig verfeinert sich der Geschmack. Welch herrliches Gefühl beim Entdecken der Harmonie einer neuen Rebsortenpaarung, eines gerbstoffreicheren Pinot Noir durch veriângerte Gârung und Ausbau im Eichenfass oder eine Maischegârung vor dem Abpressen. Ail diese Arbeitsvorenge berufen sich auf natürliche, den neuen Erfordernissen angepasste Techniken. Alles trâgt dazu bei, die blumige Vielfait der Aromen, die Intensitât der Geschmacksnoten, die Persônlichkeit des Weins zu bereichern und schliesslich den Genuss zu verfeinern.

O glückliche Scholie des Wallis! Boden und Klima erlauben dir, von einer unerschôpflichen Zukunft zu träumen. Die Weintradition ist hier tief verankert. Meisterschaft, Gewissenhaftigkeit, berufliches Können bewahren uns vor überstürzten Abenteuern. Ein Jahrhundert Geschichte hat unsere Muskeln gestâhlt, unseren Geist jung erhalten... Möge unser Geschick Ihnen weinselige Stunden bescheren!
 

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