Weingut Fidesser GbR

Nr. 39, 2051 Platt
Österreich
Telefon +43 2945 2592
Fax +43 2945 2592
weingut@fidesser.at

Hallenplan

ProWein 2018 Hallenplan (Halle 17): Stand A05

Geländeplan

ProWein 2018 Geländeplan: Halle 17

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Weine (nach Anbaugebieten)
  • 01.01  Europa
  • 01.01.16  Österreich
  • 01.01.16.02  Niederösterreich
  • 01.01.16.02.08  Weinviertel

Unsere Produkte

Produktkategorie: Weinviertel

Retzer Parapluieberg

Lagen und Boden
Der Retzer Parapluieberg (Regenschirmberg) ist eine Erhöhung am Manhartsberg in der Nähe der Retzer Windmühle. Von zwei Lagen unterhalb dieses Berges (Auaus, Holzapfeln) stammen die Trauben für diesen Rotwein. Urgesteinsverwitterungsböden aus Graniten und Gneisen prägen den Weincharakter dieser Lagen.

Weingartenbewirtschaftung
Unsere Weingärten werden biologisch-organisch bewirtschaftet.

Vinifikation
Selektive Handlese Mitte Oktober. Die Trauben wurden gerebelt und mit Naturhefen auf der Maische vergoren (Spontangärung); Die Malolaktische Gärung (biologischer Säureabbau) und der Ausbau erfolgen 21 Monate in Holzfässern (600 l). Im Juli 2017 wurde in Flaschen abgefüllt.

Witterung – Jahrgang 2015
Bedingt durch den feuchten Herbst 2014 waren unsere Weingartenböden zu Beginn des Jahres gut mit Wasser gesättigt. Der Winter verlief schneelos, niederschlagsarm und mild. Mit einem nicht allzu frühen Austrieb Mitte April begann die Vegetation. Auch das Frühjahr verlief ohne Niederschläge, zusätzlich trockneten starke Winde die oberste Bodenschicht aus. Zu Pfingsten regnete es ausgiebig (30 mm). Die heißen Juni-/ Julitemperaturen (oft bis zu 37°C) und das Ausbleiben von nennenswerten Regenmengen, verringerten die Wasservorräte im Boden. Einzelne Regenfälle konnte man sprichwörtlich als „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichnen. Aufgrund des hohen Tonanteils der Platter Böden wirkten die Reben vital. Der Reifebeginn begann um den 10. August. Der Gesundheitszustand der Trauben und der Witterungsverlauf ließen es zu, nicht allzu früh mit der Lese zu beginnen. Die Ernte begann am 21. September und endete am 24. Oktober. Wir konnten gesunde Trauben mit hohen Zuckergehalt und reifen Säurewerten ernten. Den 2015er  kann man zu den großen Weinjahrgängen einordnen welcher,  durch die richtige Vinifizierungsphilosophie, auch den Geschmack des Ortes (Terroir) beinhaltet.

Weinbeschreibung
Kräftiges Rubingranat, zarte violette Reflexe, mit feiner Edelholzwürze unterlegte schwarze Beerenfrucht, zarte Anklänge von Lakritze und Minze, facettenreiches Bukett. Saftig und frisch, gut integrierte Tannine, lebendiger Säurebogen, rotbeerig im Nachhall mit noblem Bitterl; zart blättrige Nuancen im Abgang.

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Produktkategorie: Weinviertel

Kapellenberg Grüner Veltliner

Lage und Boden
Die Trauben für diesen Wein stammen aus der Lage Kapellenberg. Der Boden dieser Lage ist kalkhaltig mit Unterschichten aus Tonmergel (Ablagerungen des Tertiärmeeres), darüber leichte Lössanwehungen.

Weingartenbewirtschaftung
Unsere Weingärten werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet.

Vinifikation
Selektive Handlese in kleine Lesekisten Mitte Oktober, abgepresst, vorgeklärt und im Stahltank mit Spontanhefen vergoren. Im Dezember wurde der Wein abgezogen und bis März auf der Feinhefe gelagert. Ende Mai wurde in Flaschen abgefüllt.

Witterung – Jahrgang 2016
Nach einem schneelosen Winter begann Anfang April die Vegetation unserer Reben. An den letzten Apriltagen waren österreichweit Spätfröste (-3°C) zu verzeichnen. Da erfahrungsgemäß Strahlungsfröste in tieferen Rieden Schäden verursachen, versuchten wir dort durch „Räuchern“ in den frühen Morgenstunden größere Schäden zu verhindern. Im Nachhinein hatten wir in unserem Ort keine bemerkenswerten Ausfälle.

Zu Pfingsten regnete es ausgiebig (50 mm) und unsere Weingartenböden wurden bis in die tiefsten Schichten mit Wasser versorgt. Um den 20. Mai wechselte die vorherrschende kühle Witterung abrupt auf Sommertemperatur, welche einen enormen Wachstumsschub der Reben mit sich brachte. Die Entwicklung der Reben verlief bei guter Wasserversorgung im Bereich eines langjährigen Schnittes. Jedoch sorgten vermehrte Niederschläge von Mai bis August zu erhöhter Infektion durch Pilzkrankheiten. Laubarbeit und Pflanzenschutz hatten höchste Wichtigkeit. Die Lese begann am 18. September bei warmer Witterung. Am 3. Oktober schwankte das Wetter um, es wurde kühler mit einigen Regentagen. Am 27. Oktober konnten wir die Lese beenden. Die Weine des Jahrganges 2016 verfügen über eine schöne Lebendigkeit und sind mittelgewichtig mit bemerkenswerter Eleganz.

Weinbeschreibung
Strahlendes Gelb. Fein-würzige Nase mit reifer Birne. Am Gaumen rauchige Anklänge; Elegante Pfeffrigkeit mit zart-herben Nuancen, süßliches Nadelgehölz. Saftig reife Säurestütze mit angenehmer, etwas salziger Mineralik im Abgang. (Weingut Rudolf Fidesser)

Helles Grüngelb, Silberreflexe. Mit etwas Wiesenkräutern unterlegte gelbe Apfelfrucht, Feuersteinnoten, dunkle Mineralität. Saftig, frische Säurestruktur, weiße Steinobstfrucht im Abgang, salzig im Nachhall, bereits gut antrinkbar. (Falstaff Wein Guide 2017/18)

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Produktkategorie: Weinviertel

Platter Gelber Muskateller

Lagen und Boden
Die Trauben für diesen Wein stammen aus dem Ort Platt, genauer aus den Rieden Hausweingarten (kalkhaltige Tonmergel-Ablagerungen des Tertiärmeeres) und Sandberg (Feinsand mit Schotter).

Weingartenbewirtschaftung
Unsere Weingärten werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet.

Vinifikation
Selektive Handlese in kleine Lesekisten Ende September, nach mehreren Stunden Maischestandzeit abgepresst, vorgeklärt und im Stahltank spontan vergoren. Im November wurde der Wein abgezogen und bis Ende Jänner auf der Feinhefe gelagert. Im April wurde abgefüllt.

Witterung – Jahrgang 2016
Nach einem schneelosen Winter begann Anfang April die Vegetation unserer Reben. An den letzten Apriltagen waren österreichweit Spätfröste (-3°C) zu verzeichnen. Da erfahrungsgemäß Strahlungsfröste in tieferen Rieden Schäden verursachen, versuchten wir dort durch „Räuchern“ in den frühen Morgenstunden größere Schäden zu verhindern. Im Nachhinein hatten wir in unserem Ort keine bemerkenswerten Ausfälle.

Zu Pfingsten regnete es ausgiebig (50 mm) und unsere Weingartenböden wurden bis in die tiefsten Schichten mit Wasser versorgt. Um den 20. Mai wechselte die vorherrschende kühle Witterung abrupt auf Sommertemperatur, welche einen enormen Wachstumsschub der Reben mit sich brachte. Die Entwicklung der Reben verlief bei guter Wasserversorgung im Bereich eines langjährigen Schnittes. Jedoch sorgten vermehrte Niederschläge von Mai bis August zu erhöhter Infektion durch Pilzkrankheiten. Laubarbeit und Pflanzenschutz hatten höchste Wichtigkeit. Die Lese begann am 18. September bei warmer Witterung. Am 3. Oktober schwankte das Wetter um, es wurde kühler mit einigen Regentagen. Am 27. Oktober konnten wir die Lese beenden. Die Weine des Jahrganges 2016 verfügen über eine schöne Lebendigkeit und sind mittelgewichtig mit bemerkenswerter Eleganz.

Weinbeschreibung
Leuchtendes Gelb. Markante Quittenaromatik mit begleitender Muskatnussnote; Frisch strukturiert, leichtfüßig und trinkanimierend. Der ideale Sommerbegleiter.

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Über uns

Firmenporträt

Weinverbundenheit über Generationen

So manches lässt sich im traditionellen Familienbetrieb am Besten umsetzen. Unser Weingut ist ein lebendiges Beispiel dafür. Wissen wird weitergegeben, zugleich auch Neues probiert und umgesetzt. Alle wissen, wer welche Qualitäten einbringt und was er oder sie gerne und gut machen. Die Handgriffe in Weingarten und Keller sitzen. Über Verlässlichkeit wird kein Wort verloren. Wenn Einsatz gefragt ist, wird er gebracht. Und der Spaß an der Arbeit darf nie fehlen. Die Freude am Wein belohnt uns täglich dafür.

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