St. Antony Weingut GmbH & Co. KG

Wilhelmstr. 4, 55283 Nierstein
Deutschland
Telefon +49 6133 509110
Fax +49 6133 5091129
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Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
VDP. Die Prädikatsweingüter

Hallenplan

ProWein 2018 Hallenplan (Halle 14): Stand E60

Geländeplan

ProWein 2018 Geländeplan: Halle 14

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Weine (nach Anbaugebieten)
  • 01.01  Europa
  • 01.01.04  Deutschland
  • 01.01.04.10  Rheinhessen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Rheinhessen

CHARDONNAY

EIN CHARDONNAY FÜR JEDEN TAG — MIT DEM GEWISSEN ETWAS
Am Anfang war es nur die Idee und der Wunsch, einen solchen Wein zu machen. Bis eine hochgelegene Chardonnay Parzelle auf dem Niersteiner Paterberg während der Lese 2014 schließlich den Anstoß gab, unseren neuen Chardonnay Gutswein tatsächlich umzusetzen. Der Wein hatte sofort viele Freunde und so war schnell klar, der Chardonnay Gutswein ist fester Bestandteil unseres Sortimentes geworden.

Der 1er Chardonnay Gutswein wurde vollständig in sehr wertvollen burgundischen Fässern vergoren, in denen zuvor unser Pettenthal Großes Gewächs ausgebaut wurde. Diese seltenen Fässer geben dem Wein Komplexität und Cremigkeit mit auf den Weg, ohne den Wein mit Holzgeschmack zu schminken.

In der Nase eine animierende Aromatik, zarte Zitrus- und Pfirsichnoten, dazu gesellen sich Zitronenmelisse und ein Hauch von Haselnuss, begleitet von mineralischen Anklängen. Ein charmanter, vollmundiger Chardonnay mit einer tollen Harmonie und Balance am Gaumen. Er zeigt sich auch noch jung, wir sind aber sicher, dass er sich wundervoll öffnet, wenn die Tage wärmer und länger werden.

Im Vergleich zu einem Chardonnay aus dem Burgund zeigt unser Wein deutlich weniger Holzaromen und Alkohol, weißt aber ähnliche Komplexität auf. Er ist ein toller Begleiter von Fischgerichten aller Art, auch Salate mit Nüssen und gebratener Freilandgeflügelbrust sind Traumpartner für diesen Wein. Für spannende Gespräche an lauen Sommerabenden ist er der beste Wein!

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Produktkategorie: Rheinhessen

ROSÉ

Verführerischer Duft nach Holunderblüten, roten Beeren, reife Kirschen und Erdbeere, ungemein packende Frucht am Gaumen, saftig und erfrischend.
 
SOMMER, SONNE, SONNENSCHEIN!
Im letzten Jahr hat unser Rosé bei einem internationalen Wettbewerb als einziger Rosé in der Verkostung die begehrte Auszeichnung „Best of Bio“ erhalten.

Das hat uns sehr gefreut, denn von vielen angestellten Weinen wurde unser Rosé als besonders wertvoll empfunden. Wir sind stolz, dass gerade unser günstigster Wein eine solche Auszeichnung erfährt.

Der Jahrgang 2017 mit seiner Frische und Knackigkeit spielte unserem Rosé in die Karten. Neben seiner fruchtigen, erfrischenden Art besitzt er sogar eine feine Mineralität und eine aromatische Verspieltheit die uns sehr gefällt.

Der 2017er Rosé ist aus Pinot Noir und Pinot Meunier Trauben gekeltert. Beides noble Rebsorten, die auch im Champagner Verwendung finden. Der Rosé ist bei uns keine Resteverwertung von Trauben, die für die Rotweine nicht geeignet sind. Nein, wir bauen unseren Rosé gezielt an, lesen, pressen und vinifizieren ihn mit größter Sorgfalt.

2017 erfolgte die Rosé Lese bereits um den 18. September, hier waren die Trauben sehr gesund und knackig, optimal um einen frischen, animierenden Rosé zu keltern. Er ist, ebenso wie alle unsere Weine, spontan vergoren. Wir sind davon überzeugt, dass das ihm mehr Charakter, ein tolles Mundgefühl und schließlich auch ein größeres Trinkvergnügen beschert. Er besitzt etwas an Kohlensäure, die ihn ungemein spritzig macht.

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Produktkategorie: Rheinhessen

MADAME BRUT BLANC

Verführerisches Gold im Glas mit feiner Perlage, Frische und Balance, ein Hauch Cremigkeit versprüht Champagner-Aura.

VERNEIGUNG VOR EINER GROSSEN DAME
Seit einigen Jahren schon experimentieren wir nun mit Sekten aus den Champagnerrebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier und haben inzwischen viel Erfahrung in der Sektherstellung gewonnen. Mit dem Jahrgang 2013 haben wir eine Cuvée aus eben diesen Rebsorten für die Versektung in Flaschen gefüllt, die uns so überrascht und überzeugt hat, so dass wir dem Sekt einen neuen Namen gegeben haben.

Es ist eine Hommage an Madame Lily Bollinger, einer großen Frau der Champagne. Sie war es, die nach dem zweiten Weltkrieg das Champagnerhaus Bollinger zu Weltruf geführt hat. Heute ist Bollinger in den besten Häusern vertreten und nicht nur James Bond trinkt diesen tollen Champagner gerne. Unsere Ehrung gilt aber der Grande Dame und nicht dem Champagner Bollinger, den wir freilich auch gerne trinken. Dies ist unsere rheinhessische Interpretation eines wundervollen Getränks und eine Verneigung vor einer großen Dame mit einem würdigen Sekt auf Champagner-Niveau.

Am 17. Oktober 1961 war Madame Lily Bollinger in London, um Bollingers 1955er Jahrgang zu präsentieren. Legendär ist ihre Antwort auf die Frage eines Reporters vom Daily Mail, zu welchen Gelegenheiten sie denn Champagner trinke: „Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“

Wir möchten Sie ermutigen, sich davon inspirieren zu lassen. Denn wohl temperiert ist unser Madame Brut ein belebendes Elixier, die kleinen Bläschen tanzen bezaubernd im goldenen Glasinhalt. Frische und Balance und das kleine Kribbeln lassen dieses großartige Trinkvergnügen am Gaumen stattfinden. Tauchen Sie ein in diese Aura und lassen Sie sich verführen!

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Über uns

Firmenporträt

SANKT ANTONY — VOM SCHUTZHEILIGEN ZUM WEINGUT
Bei St. Antony können wir heute auf rund 250 Jahre bewegte Geschichte zurückblicken. Mit Wein hatte es am Anfang noch wenig zu tun, wohl aber mit der besonderen Geologie in Nierstein.

Doch begonnen hat alles 1758 im Ruhrgebiet, als dort die erste Eisenhütte angeblasen und nach dem Schutzheiligen St. Antony benannt wird. Heute ist sie auch als die „Wiege der Ruhrindustrie“ bekannt. Im Verhüttungsprozess werden große Mengen an Kalk für die Eisenproduktion benötigt, so kauft die neue Besitzerin der Eisenhütte, die Gute-Hoffnungs-Hütte (GHH), 1912 ein äußerst kalkreiches Terrain mit umliegenden Weinbergen im Süden Niersteins und beginnt dort Kalk abzubauen.

Nach dem 1. Weltkrieg schwächt im Zuge der Rezession die Eisen- und Kalknachfrage enorm ab. Die GHH erkennt das Potential des Weinbaus in Nierstein als große Chance, die Probleme dieser Zeit der Ungewissheit und Arbeitslosigkeit zu meistern. Das Ergebnis ist von so erstaunlicher Qualität, dass die Firma sich zur Selbstbewirtschaftung entschließt. 1920 wird der erste offizielle Jahrgang der GHH in Nierstein abgefüllt und schnell von den Mitarbeitern schätzen gelernt.

1955 wird die Kalksteingrube verkauft und der Erlös in das Weingut investiert. Modernisierungen und Zukauf von Spitzenlagen steigern die Qualität der Weine, die mehr und mehr Freunde finden. 1982 kommen weitere Toplagen hinzu. Im Jahr 1986 bekommt das Weingut seinen traditionsreichen Namen „St. Antony“ und eine neue Eigentümerin, denn die GHH ging in dem Münchner Konzern MAN auf.

Viel wird weiterhin in Qualität und Lagen investiert, das Weingut St. Antony erarbeitet sich einen Stammplatz unter den besten 100 Weingütern Deutschlands und wird 1990 Mitglied des Vereins Deutscher Prädikatsweingüter VDP.

Im November 2005 verkauft die MAN das Weingut an die Familie Meyer. Die neuen Besitzer setzen verstärkt auf die großen und berühmten Lagen des Roten Hangs wie Pettenthal, Ölberg, Hipping und Orbel. Ertragreiche Plateaulagen wurden eingetauscht, um arbeitsaufwändigere aber grandiose Steillagen zu bekommen.

Im Jahr 2006 übernimmt Felix Peters die Geschäftsführung von St.Antony und arbeitet ehrgeizig an dem Ziel, die Weine von St. Antony an die Spitze zu bringen. Die jüngsten Weine belegen dies eindrucksvoll. Die Leidenschaft für Spitzenweine auf St. Antony ist für jedermann spürbar.

Der erste Blaufränkisch wird 2008 am Roten Hang gepflanzt. Eine spannende Neuinterpretation der Lage, die heute große Rotweine liefert, wie sie in Deutschland neben dem Pinot Noir bisher nicht für möglich gehalten wurden.
2010 können wir das letzte Filetstück des äußerst kleinen Spitzenweinbergs Nierstein Zehnmorgen erwerben und vervollständigen damit den Alleinbesitz dieser heutigen Monopollage von St. Antony.

Von dem positiven Feedback auf die enormen Veränderungen der letzten Jahre sehen wir bestärkt in die Zukunft und arbeiten weiter voller Leidenschaft daran, einzigartige und große Weine zu machen, die den Menschen Freude bereiten.

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