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Kellerei Cantina Terlan

Silberleitenweg 7, 39018 Terlan
Italien

Telefon +39 0471 257135
Fax +39 0471 256224
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Hallenplan

ProWein 2017 Hallenplan (Halle 15): Stand G71

Geländeplan

ProWein 2017 Geländeplan: Halle 15

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Weine (nach Anbaugebieten)
  • 01.01  Europa
  • 01.01.09  Italien
  • 01.01.09.17  Südtirol/Alto Adige

Unsere Produkte

Produktkategorie: Südtirol/Alto Adige

Weißburgunder 2015

"Weißburgunder gehört seit jeher zu den bedeutendsten Weinen unserer Kellerei und widerspiegelt ausdrucksstark das Terroir, auf dem die Trauben in Terlan heranreifen. Sortenrein ausgebaute, feingliedrige und vor allem mineralische Weißburgunder gehören zu unseren Markenzeichen."
Rudi Kofler

Wein
  • DOC Bezeichnung: Südtiroler
  • Sorte: 100% Weißburgunder
  • Geschichte der Rebsorte: erster Jahrgang 1928
  • Jahr: 2015
  • Gesamtproduktion: 110.000
  • Ertrag: 63 hl/ha
  • Qualitätslinie: Klassische Weine
 
Vinifizierung
  • Beschreibung:
    Lese und Traubenselektion per Hand; sanfte Ganztraubenpressung und Klärung des Mostes durch natürliche Sedimentation von den Trubstoffen; langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur im Edelstahlbehälter; Lagerung und Reife für 5-7 Monate auf der Feinhefe im Stahltank.

Produktionszone
  • Staat: Südtirol DOC
  • Herkunftsgebiet: Südtirol
  • Höhenmeter: 250 - 900 m
  • Neigung: 5 - 70 %
  • Ausrichtung: Süd - Südwest

Weinbeschreibung
  • Farbe: klares strohgelb mit einem leicht grünlichen Schimmer
  • Geruch: In der Nase überzeugt der klassische Weißburgunder durch knackige Birnennoten im Zusammenspiel mit Aromen von Stachelbeeren und Limetten. Abgerundet wird das Ganze durch kräutrige Komponenten wie Kamille und Zitronengras.
  • Geschmack: Kraft und Spannung beschreiben den klassischen Weißburgunder, der sich am Gaumen durch das Aroma von Birnen und Quitten fruchtig aber auch mineralisch-salzig zeigt. Er tänzelt förmlich auf der Zunge und überzeugt durch seine extreme Persistenz.

Speisenempfehlung
Fischvorspeisen wie vitello tonnato oder Lachs- und Thunfischcarpaccio; mit Stracchino gefüllte Zucchiniblüten oder in Kombination zur Burrata; Salat von der Avocado; regionaltypisch zu Spinatspatzlen oder Schlutzkrapfen; aber auch kombiniert zu Spaghetti alla Carbonara; gratinierte Jakobsmuscheln, gegrillte Scampi sowie Zahnbrasse oder Dorade vom Grill.

Jahrgang
Der Jahrgang 2015 wird als trockener und heißer, aber guter Jahrgang in die Weinbaugeschichte eingehen. Aufgrund der hohen Temperaturen und geringen Niederschläge im Sommer lag die Wasserversorgung der Reben am unteren Limit, wodurch sich lockere Trauben mit kleinen Beeren entwickelten, so dass die besten Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Weine gegeben waren.

Der Austrieb der Reben begann gegen Ende März bzw. Anfang April und bereits im Frühjahr gab es wenig Regen und die Temperaturen waren häufig überdurchschnittlich hoch. Dementsprechend schritt die Entwicklung der Reben zügig voran und schon Mitte Mai blühten die ersten Gescheine auf. In den folgenden Wochen setzte sich der Sommer endgültig durch und auf den wärmsten Juni seit Aufzeichnung des Wetters in Südtirol folgte der Monat Juli mit Rekordtemperaturen und zahlreichen Tropennächten. Dadurch verlangsamte sich die Traubenreife in den niederen Weinbergen und es kam zu einer Angleichung der Vegetation zwischen tieferen und höheren Anbauzonen. Durch gezielte Bewässerung konnten Trockenschäden und somit Qualitätseinbußen vermieden werden. Des Weiteren war eine sehr gute und schnelle Holzreife zu beobachten. Die Reife ging zügig voran und durch sonnige Spätsommertage ging es bereits Ende August mit der Weinlese los. Die größte Herausforderung während der Ernte war die Entscheidung bezüglich des idealen Lesezeitpunktes, der so gewählt werden musste, dass die Trauben phenolisch reif waren und eine gute Balance von Zucker und Säure gegeben war.

Boden
Südtirol ist eines der kleinsten Weinanbaugebiete Italiens. Dank seiner geografischen Lage am Schnittpunkt zwischen alpinem Norden und mediterranem Süden aber auch eines der facettenreichsten. Unzählige Generationen haben Südtirol als Weinland geprägt, wo Winzerinnen und Winzer in unterschiedlichen Klimazonen, mit wechselnden Bodentypen und auf Höhenlagen von 200 bis 1.000 Metern Weinbau betreiben. Hier entstehen authentische Weine mit eigenständigem Charakter, wobei der Sortenschwerpunkt auf Weißwein liegt: Rund 60 Prozent der Weinbaufläche sind mit weißen und nur 40 Prozent mit roten Rebsorten bepflanzt.
Bei den Weißweinen sind es in erster Linie Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, die neben Grauburgunder und Gewürztraminer Südtirol zu einer der führenden Weißweinregionen Italiens machen. Im Rotweinbereich reicht die Bandbreite von den autochthonen Rebsorten Lagrein und Vernatsch bis hin zu internationalen Klassikern wie Pinot Noir, Merlot und Cabernet. Eine Vielfalt, die zu 98 Prozent DOC klassifiziert ist und eine beachtliche Dichte an Spitzenweinen hervorbringt

Klima
Die hoch aufragenden Gipfel der Alpen schützen Südtirol im Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen, vom Süden ist das Land von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die für elegante Reife sorgen.

Auch gen Süden erfüllen Berggruppen wie die Adamello eine Schutzfunktion. Deshalb beträgt die jährliche Niederschlagsmenge im Vergleich zum südlichen Alpenvorland nur etwa ein Drittel und die Besonnungsintensität ist höher. Diese klimatischen Bedingungen erinnern an Weinbaugebiete wie das schweizerische Wallis.

Wenn die Sonne an einem der 300 Sonnentage hinter den östlichen Bergen Terlans auftaucht, steht sie schon hoch am Himmel. Das liegt daran, dass das Weingebiet süd- bis südwestlich ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung ist aufgrund der geringeren Dichte der Atmosphäre höher, die diffuse Strahlung zugleich geringer. Das erhöht den Unterscheid zwischen sonn- und schattenseitigen Hängen.

Mikroklima in Terlan
Kontinentales Klima (Cfa nach Köppen-Geiger)

Sonnenstunden: ø 2135/Jahr
Höchsttemperaturen: 38,2 °C
Mittlere Temperaturen: 12,9 °C
Tiefsttemperaturen: -10,7°C
Niederschlagsmenge: ø 558 mm/Jahr
Mittlere Globalstrahlung: 150,1 W/m²
Winde:
- Nordföhn: kühler, trockener Fallwind
- Ora: Talwindsystem von Süden,  aus der Poebene in die Täler gesaugte Luft

Auszeichnungen
  • Antonio Galloni presents Vinous 2016: 90 Punkte
  • Robert Parker's Wine Advocate 2016: 91 Punkte
  • Gambero Rosso - Vini d'Italia 2017: 2 Gläser
  • Slow Wine 2017:
  • James Suckling 2016: 92 Punkte
  • Bibenda/Duemilavini 2017:
Analytische Daten
  • Alkoholgehalt: 13,5 % vol
  • Restzucker: 2,6 g/l
  • Gesamtsäure: 5,7 g/l
Lagerung
  • Lagerungstipps: kühle Lagerung bei konstanter Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit, guter Belüftung und mit möglichst wenig Lichteinfluss
  • Kellertemperatur: 10 - 15 °C
  • Empfohlene Trinkreife: 1 Jahre
  • Serviertemperatur: 10 - 12 °C
Empfohlene Glasform
Glas für junge Weißweine

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Produktkategorie: Südtirol/Alto Adige

Terlaner 2015

"Unsere historische Cuvée, die bereits seit der Gründung der Kellerei produziert wird, präsentiert sich durch die Komposition aus den drei traditionellsten Terlaner Weißweinsorten Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon, als sehr vielschichtiger Wein. Weißburgunder, welcher den Hauptanteil bildelt, sorgt für Frische und ein gutes Säuregerüst, Chardonnay schmeichelt mit Weichheit und Wärme während Sauvignon die Cuvée durch seine feine Aromatik ergänzt."
Rudi Kofler

Wein
  • DOC Bezeichnung: Südtiroler
  • Sorte: 60% Weißburgunder, 30% Chardonnay und10% Sauvignon Blanc
  • Geschichte der Rebsorte: erster Jahrgang 1893
  • Jahr: 2015
  • Gesamtproduktion: 220.000
  • Ertrag: 56 hl/ha
  • Qualitätslinie: Die Weingüter
Vinifizierung
  • Beschreibung:
    Lese und Traubenselektion per Hand; sanfte Ganztraubenpressung und Klärung des Mostes durch natürliche Sedimentation von den Trubstoffen; langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur im Edelstahlbehälter; Lagerung und Reife für 5-7 Monate auf der Feinhefe teils im  im Edelstahltank (80%) und teils im großen Holzfass (20%); Assemblage einen Monat vor der Flaschenfüllung.
Produktionszone
  • Staat: Südtirol Terlaner Classico DOC
  • Herkunftsgebiet: Südtirol
  • Höhenmeter: 250 - 900 m
  • Neigung: 5 - 70 %
  • Ausrichtung: Süd - Südwest
Weinbeschreibung
  • Farbe: funkelndes strohgelb mit grünen Nuancen
  • Geruch: Grüner Apfel und weißer Pfirsich charakterisieren den klassischen Terlaner, der aber auch eine feine Nuance von Zitronenmelisse und Minze aufweist.
  • Geschmack: Auch am Gaumen ist die Pfirsicharomatik sehr stark präsent und macht den Terlaner lebendig aber gleichzeitig auch sehr weich. Der facettenreiche, strukturierte Geschmack wird von einem Wechselspiel aus Frische und Mineralität aber gleichzeitig auch einer tollen Länge gekennzeichnet.
Speisenempfehlung
in Terlan traditionell zur Terlaner Weinsuppe aber auch zum Salat vom rohen weißen Spargel; typisch italienische Geichte wie Pizza und Nudeln mit Tomatensoße, sowie Foccaccia mit Rosmarin oder Penne all'arrabiata; Parmesan und frischer Pecorino; zudem auch klassische Südtiroler Hausmannskost, wie Speckknödel oder Hauswurst mit Sauerkraut; Putenbrust mit Wurzelgemüse oder ein feiner Kalbsbraten.

Jahrgang
Der Jahrgang 2015 wird als trockener und heißer, aber guter Jahrgang in die Weinbaugeschichte eingehen. Aufgrund der hohen Temperaturen und geringen Niederschläge im Sommer lag die Wasserversorgung der Reben am unteren Limit, wodurch sich lockere Trauben mit kleinen Beeren entwickelten, so dass die besten Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Weine gegeben waren.

Der Austrieb der Reben begann gegen Ende März bzw. Anfang April und bereits im Frühjahr gab es wenig Regen und die Temperaturen waren häufig überdurchschnittlich hoch. Dementsprechend schritt die Entwicklung der Reben zügig voran und schon Mitte Mai blühten die ersten Gescheine auf. In den folgenden Wochen setzte sich der Sommer endgültig durch und auf den wärmsten Juni seit Aufzeichnung des Wetters in Südtirol folgte der Monat Juli mit Rekordtemperaturen und zahlreichen Tropennächten. Dadurch verlangsamte sich die Traubenreife in den niederen Weinbergen und es kam zu einer Angleichung der Vegetation zwischen tieferen und höheren Anbauzonen. Durch gezielte Bewässerung konnten Trockenschäden und somit Qualitätseinbußen vermieden werden. Des Weiteren war eine sehr gute und schnelle Holzreife zu beobachten. Die Reife ging zügig voran und durch sonnige Spätsommertage ging es bereits Ende August mit der Weinlese los. Die größte Herausforderung während der Ernte war die Entscheidung bezüglich des idealen Lesezeitpunktes, der so gewählt werden musste, dass die Trauben phenolisch reif waren und eine gute Balance von Zucker und Säure gegeben war.

Boden
Auf etwa halber Strecke zwischen den Städten Meran und Bozen, liegen die Weindörfer Terlan, Andrian und Nals die das klassische Terlaner DOC-Gebiet bilden. Das breite Etschtal verläuft hier in südöstlicher Richtung, Dörfer und Weinberge schmiegen sich an die roten Porphyrfelsen der Steilhänge und stehen auf trockenen, humusarmen Böden, in denen die Reben tiefe Wurzeln bilden müssen, um genügend Wasser zu bekommen. Dieses Gebiet ist dementsprechend bekannt für eine betont mineralische, gut strukturierte und finessenreiche Weißweine. Eine Besonderheit ist eine historische Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon blanc, die in Anlehnung an das Herkunftsgebiet „Südtirol Terlaner Classico“ genannt wird.

Klima
Die hoch aufragenden Gipfel der Alpen schützen Südtirol im Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen, vom Süden ist das Land von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die für elegante Reife sorgen.

Auch gen Süden erfüllen Berggruppen wie die Adamello eine Schutzfunktion. Deshalb beträgt die jährliche Niederschlagsmenge im Vergleich zum südlichen Alpenvorland nur etwa ein Drittel und die Besonnungsintensität ist höher. Diese klimatischen Bedingungen erinnern an Weinbaugebiete wie das schweizerische Wallis.

Wenn die Sonne an einem der 300 Sonnentage hinter den östlichen Bergen Terlans auftaucht, steht sie schon hoch am Himmel. Das liegt daran, dass das Weingebiet süd- bis südwestlich ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung ist aufgrund der geringeren Dichte der Atmosphäre höher, die diffuse Strahlung zugleich geringer. Das erhöht den Unterscheid zwischen sonn- und schattenseitigen Hängen.

Mikroklima in Terlan
Kontinentales Klima (Cfa nach Köppen-Geiger)

Sonnenstunden: ø 2135/Jahr
Höchsttemperaturen: 38,2 °C
Mittlere Temperaturen: 12,9 °C
Tiefsttemperaturen: -10,7°C
Niederschlagsmenge: ø 558 mm/Jahr
Mittlere Globalstrahlung: 150,1 W/m²
Winde:
- Nordföhn: kühler, trockener Fallwind
- Ora: Talwindsystem von Süden,  aus der Poebene in die Täler gesaugte Luft

Auszeichnungen
  • Antonio Galloni presents Vinous 2016: 91 Punkte
  • falstaff 2016: 90 Punkte
  • Robert Parker's Wine Advocate 2016: 90 Punkte
  • Guida essenziale ai Vini d’italia – Daniele Cernilli 2017: 93 Punkte
  • Gambero Rosso - Vini d'Italia 2017: 2 Gläser
  • I Vini di Veronelli 2017: 90 Punkte
  • James Suckling 2016: 92 Punkte
  • Bibenda/Duemilavini 2017:
Analytische Daten
  • Alkoholgehalt: 13,5 % vol
  • Restzucker: 2,6 g/l
  • Gesamtsäure: 5,8 g/l
Lagerung
  • Lagerungstipps: kühle Lagerung bei konstanter Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit, guter Belüftung und mit möglichst wenig Lichteinfluss
  • Kellertemperatur: 10 - 15 °C
  • Empfohlene Trinkreife: 1 Jahre
  • Serviertemperatur: 10 - 12 °C

Empfohlene Glasform
Glas für junge Weißweine

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Produktkategorie: Südtirol/Alto Adige

Pinot Bianco 2004

"Eine Besonderheit der Kellerei Terlan sind die Raritäten, Sonderabfüllungen gereifter Weißweine, die für mindestens zehn Jahre auf der Feinhefe in Stahldrucktanks gelagert worden sind. Beeindruckend ist dabei vor allem die jugendliche Frische, durch die dieser Weißburgunder trotz seines gereiften Alters besticht, was ihn vor allem für eine längere Flaschenreife perfekt eignet. Terlan besitzt ein Terroir um große Weißweine zu produzieren und stellt dies mit den Raritäten gekonnt unter Beweis."
Rudi Kofler

Wein
  • DOC Bezeichnung: Südtirol Terlaner
  • Sorte: 100% Weißburgunder
  • Geschichte der Rebsorte: erster Jahrgang 1979
  • Jahr: 2004
  • Gesamtproduktion: 3.300
  • Ertrag: 42 hl/ha
  • Qualitätslinie: Die Raritäten
Vinifizierung
  • Beschreibung:
    Lese und Traubenselektion per Hand; sanfte Ganztraubenpressung und Klärung des Mostes durch natürliche Sedimentation von den Trubstoffen; langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur im Edelstahlbehälter; teilweiser biologischer Säureabbau (50%) und Reife für 12 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass;  Lagerung und Reife für mindestens 10 Jahre auf der Feinhefe im Stahldrucktank ohne jegliche Filtration.
Produktionszone
  • Staat: Südtirol Terlaner DOC
  • Herkunftsgebiet: Südtirol
  • Höhenmeter: 250 - 900 m
  • Neigung: 5 - 70 %
  • Ausrichtung: Süd - Südwest
Weinbeschreibung
  • Farbe: helles, leuchtendes strohgelb mit zart grünlichen Reflexen
  • Geruch: In der Nase beeindruckend frisch und bei jedem Versuch eine neue Geruchskomponente offenbarend besticht die Rarität. Kräuternoten von Kamille, Zitronenmelisse und Liebstöckl zeigen sich ebenso wie ein Hauch von getrockneten Kaki und Aprikosen. Gleichzeitig weist das facettenreiche Bouquet auch einen Duft nach Brotkruste und Hefezopf auf gepaart mit der Feuersteinaromatik.
  • Geschmack: Am Gaumen geschmeidig und cremig weich mit einem starken, jugendlich wirkenden Säuregerüst, welches dennoch einen filigranen Eindruck hinterlässt und die mineralische Spannung ideal ergänzt. Seidig und elegant aber gleichzeitig enorm druckvoll und tief präsentiert sich der Abgang.
Speisenempfehlung
Als Meditationswein.
Zu gedämpftem Hummer oder sautierten Jakobsmuscheln, in Kombination mit Taglierini mit Butter und schwarzen Trüffeln; aber auch zu Rindscarpaccio mit frischen Albatrüffeln oder einem Kalbsrückensteak.

Jahrgang
Warm und trocken beschreiben das Jahr 2004 wohl am Besten, wobei aber weder der für die Jahreszeit typisch kalte Winter, noch das leicht frische Frühjahr oder der mittelmäßige Sommer hervorstechen. Vor allem der ungewöhnlich lange und insbesondere milde Herbst, einer der wärmsten der letzten Jahrzehnte, sorgte für einen äußerst interessanten Weinjahrgang. Begonnen hat das Jahr mit sehr kalten und schneearmen Wintermonaten, so dass in den Rebanlagen keine Frostschäden zu verzeichnen waren. Nachdem zu Beginn des Monats März selbst die Tallagen noch einmal in winterliches Weiß gehüllt wurden, setzte sich aber sehr bald der Frühjahr mit einem ruckartigen Temperaturanstieg durch. Die gesamte Bandbreite an nassen und trockenen Tagen sowie tiefen und hohen Quecksilberständen gab es im April und auch im Wonnemonat Mai, so dass der Austrieb der Reben leicht später einsetzte als in Durchschnittsjahren. Selbst der Sommer zeigte sich zu Beginn kühl und feucht, doch bereits nach wenigen Tagen schnellte die Temperaturkurve entscheidend nach oben. Dass die Tage nicht überdurchschnittlich heiß waren und vor allem in den Nachtstunden immer wieder Temperaturrückgänge zu verzeichnen waren, wirkte sich sehr positiv auf die Traubenqualität aus. Der Niederschlag fehlte nicht nur in den Sommermonaten, wo durch Bewässerung der Weinberge der Trockenheit Abhilfe geschaffen werden konnte, sondern blieb glücklicherweise auch in der Erntezeit aus. Die Weinlese konnte problemlos über die Bühne gebracht werden und erst Mitte Oktober, als auch die letzte Fuhre bereits in der Kellerei vinifiziert wurde, fiel der von der Natur hart ersehnte Regen.

Boden
Die Weinberge liegen zwischen 250 und 900 Metern auf einer auffallend rot gefärbten Porphyrunterlage. Es handelt sich dabei um ein vulkanisches Gestein mit großen Mineraleinsprenglingen, geologisch Quarzporphyr genannt. Auf diesem Terroir entstehen sehr salzige Weine mit toller Spannung am Gaumen und außergewöhnlicher Langlebigkeit. Die Ausrichtung der Rebanlagen nach Süden gewährleistet eine starke Sonneneinstrahlung. Unter fast schon mediterranen Verhältnissen gedeiht hier eine breite Palette von Traubensorten und man trifft in Terlan auf so manche Mittelmeerpflanzen wie Oliven, Granatäpfel, Zypressen oder Mandelbäume. Während der Reifezeit garantieren warme Tage und kühle Nächte für einen hohen Gehalt an Zucker und Aromastoffen sowie die charakteristische alpine Frische.
Das Terlaner Gebiet hat aufgrund der besonderen klimatischen und geologischen Gegebenheiten neben der geografischen Ursprungsbezeichnung „Südtirol DOC“ eine eigene Herkunftsbezeichnung mit dem Zusatz „Terlaner“. Als „Terlaner klassisch“ werden jene Rebsorten bezeichnet, die im klassischen Terlaner Gebiet zwischen Andrian, Nals und Terlan wachsen.

Klima
Die hoch aufragenden Gipfel der Alpen schützen Südtirol im Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen, vom Süden ist das Land von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die für elegante Reife sorgen.

Auch gen Süden erfüllen Berggruppen wie die Adamello eine Schutzfunktion. Deshalb beträgt die jährliche Niederschlagsmenge im Vergleich zum südlichen Alpenvorland nur etwa ein Drittel und die Besonnungsintensität ist höher. Diese klimatischen Bedingungen erinnern an Weinbaugebiete wie das schweizerische Wallis.

Wenn die Sonne an einem der 300 Sonnentage hinter den östlichen Bergen Terlans auftaucht, steht sie schon hoch am Himmel. Das liegt daran, dass das Weingebiet süd- bis südwestlich ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung ist aufgrund der geringeren Dichte der Atmosphäre höher, die diffuse Strahlung zugleich geringer. Das erhöht den Unterscheid zwischen sonn- und schattenseitigen Hängen.

Mikroklima in Terlan
Kontinentales Klima (Cfa nach Köppen-Geiger)

Sonnenstunden: ø 2135/Jahr
Höchsttemperaturen: 38,2 °C
Mittlere Temperaturen: 12,9 °C
Tiefsttemperaturen: -10,7°C
Niederschlagsmenge: ø 558 mm/Jahr
Mittlere Globalstrahlung: 150,1 W/m²
Winde:
- Nordföhn: kühler, trockener Fallwind
- Ora: Talwindsystem von Süden,  aus der Poebene in die Täler gesaugte Luft

Auszeichnungen
  • Antonio Galloni presents Vinous 2016: 95+ Punkte
  • Wein-Plus 2016: 96 Punkte
  • falstaff 2016: 95 Punkte
  • Robert Parker's Wine Advocate 2016: 96 points
  • Gambero Rosso - Vini d'Italia 2017: 2 Gläser
  • Le guide de L'Espresso - I Vini d'Italia 2017: empfohlene Weine
  • Slow Wine 2017: Grande Vino
  • I Vini di Veronelli 2017: 96 Punkte
  • Vitae - La guida vini AIS 2017:
  • James Suckling 2016: 94 Punkte
  • Bibenda/Duemilavini 2017:
Analytische Daten
  • Alkoholgehalt: 14,0 % vol
  • Restzucker: 2,7 g/l
  • Gesamtsäure: 5,5 g/l
Lagerung
  • Lagerungstipps: kühle Lagerung bei konstanter Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit, guter Belüftung und mit möglichst wenig Lichteinfluss
  • Kellertemperatur: 10 - 15 °C
  • Empfohlene Trinkreife: 8 Jahre
  • Serviertemperatur: 12 - 14 °C
Empfohlene Glasform
Glas für gereifte Weißweine

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Über uns

Firmenporträt

Wir lassen Weine reifen

Zeit zu haben, sich Zeit zu nehmen und den Dingen Zeit zu geben, ist heute, da alles immer schneller gehen soll, vielleicht der größte Luxus, den wir besitzen können. In Terlan leisten wir uns diesen Luxus. Jeder Wein bekommt die Zeit, die er braucht, um zu absoluter Vollendung zu reifen. Auch jahrzehntelang.

Diese Philosophie vom Ausbau langlebiger Weine ist eine gewachsene Tradition.  Vor allem Weißweine aus Terlan sorgen mit ihrer Jahrzehnte andauernden Kraft immer wieder für Schlagzeilen in der internationalen Weinfachwelt.

Voraussetzungen für besagte Langlebigkeit sind die hohe Mineralität der Böden, alte, im Gleichgewicht befindliche Rebbestände, gepflegte Weinberge mit niedrigen Stock-Erträgen und die ausschließliche Verwertung von gesunden und vollreifen Trauben.

Terlans Kellertradition ist durch den historischen Ausbau im Holzfass geprägt. Eine besondere Rolle spielt auch die Ausbaumethode „sur lie“, die  Weine liegen oft jahrelang auf der Hefe im Gebinde, ehe sie sich - ohne Eile - in der Flasche zu ihrer Vollendung entwickeln dürfen. Durch die langsame Reife gewinnen die Weine an Charakter und Komplexität. Es zählt weniger die Förderung von Primäraromen als jene von komplexen Sekundär- und Tertiäraromen.

Zeugnis davon gibt das mit über 100.000 Flaschen bestückte Weinarchiv. Ein Raritätenkeller, der verschiedene Jahrgänge von 1955 bis heute birgt. Einzelne Flaschen reichen sogar bis  ins Gründungsjahr 1893 zurück.

Klima
Unser Wein bekommt die Zeit, die er braucht, um zu absoluter Vollendung zu reifen:

Jede Rebe hat, abhängig von Sorte, Standort und Alter, unterschiedliche Bedürfnisse. In Terlan wird dieser natürliche Biorhythmus respektiert und bis zu 700 Stunden Handarbeit pro Jahr und Hektar in die teilweise steilen Hanglagen investiert. So entsteht Harmonie im Weinberg. Diese Harmonie übertragen wir in den Keller und geben dann dem Wein Jahre oder eben  Jahrzehnte Zeit, um seinen Zenit zu erreichen.

All diese Zeit ist in einer guten Flasche Wein gespeichert. Man sollte sich die Zeit nehmen, in Ruhe zu genießen.

Terroir
Aus Feuer geboren sind die roten Porphyrfelsen, zwischen die sich Terlans Weinberge wie kleine Sonnenterrassen eingenistet haben. Die Gesteine vulkanischen Ursprungs, die aus Mineralien wie Quarzen und Feldspäten in einer feinkörnigen bis glasigen Grundmatrix aufgebaut sind, gehören zum Bozner Quarzporphyr.

Den Unterboden bildet ein Murschuttkegel, der sich aus den Verwitterungsprodukten der Felswände zusammensetzt. Der Mutterboden hat einen hohen Grobanteil durch Steine und Sand silikatischen Ursprungs, ist sehr skelettreich und daher leicht erwärmbar. Der verhältnismäßig bescheidene Feinerde-Anteil ist vorwiegend sandig bis sandig-lehmig.

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