15.01.2026
Zum Jahresbeginn präsentiert sich „Grenzland“ als frischer Neuzugang in der Linie Steitz Herkunft. Die Rheinhessische Schweiz, eine stille und eigenwillige Weinregion, liegt malerisch zwischen der Nahe und dem rheinhessischen Hügelland. Abseits der ausgetretenen Pfade prägen zerklüftete Rebgärten, uralte Trockenmauern, dichte Hecken und karge Böden das Bild einer Landschaft, die nicht nur fordert, sondern auch formt – ein echtes Charakterstück.
Christian Steitz und sein Sohn Finn richten seit Jahren konsequent den Blick auf die Herkunft ihrer Heimat. Mit dem zweiten Jahrgang der Linie Steitz Herkunft öffnet sich ein neues Tor: „Grenzland“, die neue Basis der Herkunftslinie, erweitert das Portfolio um einen klar definierten Einstiegswein. Er macht die Charakteristik der Rheinhessischen Schweiz mit ihren Cool-Climate-Bedingungen erfahrbar und ebnet zugleich den Weg zu den Orts- und Lagenweinen.
Trotz seiner Rolle als Basiswein legt Finn Steitz für „Grenzland“ dieselben hohen Qualitätsmaßstäbe an seine Arbeit an: identisches Handwerk im Weinberg und Keller, kompromisslose Herkunftsorientierung und sensorische Präzision. Stilistisch ist der Wein bewusst zugänglich und trinkfreudig, ohne dabei den klaren Terroirbezug zu verlieren.
Trinkfreudige Weine für die gehobene Gastronomie
Der erste Jahrgang von „Grenzland“ vereint Chardonnay aus jungen Parzellen mit Weißburgunder von alten Reben. Die Trauben werden behutsam von Hand in 600-Liter-Behältern gelesen und verbringen anschließend eine mehrstündige Maischestandzeit. Darauf folgt eine sanfte Pressung mit der traditionellen Korbpresse. Die Spontangärung erfolgt in mehrfach belegten Barriques, Tonneaux und Stückfässern, die überwiegend ein mittleres Toasting aufweisen.
Im Winter wird mehrfach Batonnage durchgeführt. Etwa die Hälfte der Partien durchläuft einen biologischen Säureabbau. Auf der vollen Hefe durfte der Wein bis August 2025 reifen, die Abfüllung erfolgte ohne Schönung. Der Verkauf startet am 1. Januar 2026.
„Mit Grenzland geben wir unserer Herkunftslinie eine solide Basis“, erklärt Finn. „Der Wein zeigt, woher wir kommen: leise, zugänglich und klar geprägt von der Rheinhessischen Schweiz.“
Eine solide Basis aus der Rheinhessischen Schweiz
„Grenzland“ besticht durch seine Klarheit, Frische und eine lebendige Struktur, die die kühle Klimaprägung und das Grenzgebiet zwischen Rheinhessen und Donnersberg eindrucksvoll widerspiegelt. Der Wein verbindet gekonnt Übergänge, Spannung und Trinkfreude und erzählt dabei deutlich von seiner Herkunft. Mit „Grenzland“ schärft das Weingut Steitz sein Herkunftsprofil weiter: dezent im Ton, präzise im Ausdruck und tief verwurzelt in der Landschaft. Weitere Weine folgen mit den nächsten Jahrgängen, zum Beispiel ein „Rosé fumé“ und ein Spätburgunder-Rotwein.
Vorgestellt wird der erste „Grenzland“-Wein auf der Wine Paris (H6 / D129.02) und auf der ProWein 2026 am Gemeinschaftsstand der Maxime Herkunft Rheinhessen (H1 / D120).