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16.02.2026

Edoardo Freddi International S.R.L.

2025 schließt mit Wachstum ab: Edoardo Freddi International festigt seine Position in den wichtigsten Märkten

Edoardo Freddi International schließt das Jahr 2025 mit Zahlen ab, die sich nicht einfach in Prozent ausdrücken lassen: 38 Millionen verkaufte Flaschen in 112 Ländern, ein Wertzuwachs von 6 % und ein noch deutlicheres, fast zweistelliges Mengenwachstum. Diese Ergebnisse sind kein Zufall, sondern das Resultat gezielter Entscheidungen, einer sorgfältigen Analyse der globalen Märkte und einer Herangehensweise an komplexe Zusammenhänge, die in der Welt des italienischen Weins ihresgleichen sucht.


„2025 war ein Jahr der Stabilität inmitten von Instabilität“, fasst Edoardo Freddi zusammen – eine Formulierung, die den aktuellen Kontext treffend beschreibt. In einer Zeit, in der geopolitische Spannungen, digitale Transformationen und Handelsbarrieren die Konsumlandschaft weiterhin prägen, bestätigt EFI seine Position als Akteur mit einer klaren Vision und der Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen.


Die Zahlen zeigen eine diversifizierte Marktgeografie: Rund 45 % des Geschäfts konzentrieren sich auf Kontinentaleuropa, wobei Deutschland der führende und weiterhin wachsende Markt ist. Nordamerika (Kanada und die USA) macht etwa 30 % aus; Asien erreicht fast 20 %, eine Zahl, die angesichts der komplexen Marktpräsenz in diesen Regionen überraschen mag. Innerhalb dieser Makroregionen ist jedoch die sorgfältige Analyse der Daten (Stadt für Stadt, Kanal für Kanal) entscheidend.


Die besten Ergebnisse erzielen Märkte wie Deutschland, die Schweiz, Kanada, Singapur und Frankreich. In den USA hingegen wurde nach einem sehr positiven Trend bis Mai in den letzten Monaten ein Rückgang verzeichnet, sodass das Jahr knapp unter Null abschloss. „Diese Zahl war im April schwer vorherzusagen“, kommentiert Freddi, „aber sie zeigt, wie wichtig es ist, nichts als selbstverständlich anzusehen.“


Ein Schlüssel zum Verständnis des EFI liegt im Begriff der „Krise“ in der Weinwelt selbst. „Nicht der Wein steckt in der Krise“, lautet die These, die immer wieder betont wird: Vielmehr stehen das Marketingmodell und mitunter auch die Akteure selbst unter Druck. Diese Annahme wird deutlich, wenn man die Daten objektiv betrachtet, aber auch, wenn man die Reaktionen der Konsumenten und der Vertriebskanäle selbst beobachtet.


Innovation entwickelt sich zu einem zentralen Element der EFI-Strategie. Ein konkretes Beispiel liefert Dänemark, ein Markt mit einem der höchsten Anteile an Einzelflaschen: Die Einführung des 0,5-Liter-Formats für Amarone führte zu einem Umsatzanstieg von fast 90 % bei einem ohnehin schon erfolgreichen Produkt. Dieses Ergebnis ist kein Zufall, sondern das Resultat gezielter Entscheidungen und eines tiefen Verständnisses der lokalen Gegebenheiten.


Hier kommt das Wachstum von EFI Fine Wines voll zum Tragen. Die 2025 gegründete Sparte wurde durch die Ernennung von Guido Baldeschi Balleani zum Chief Strategy Officer weiter gestärkt. Es handelt sich dabei nicht um eine parallele Abteilung, sondern um einen anderen Ansatz im Premium-Weinmarkt: nicht mehr nur Zahlen, sondern Positionierung, Allokationen und langfristige Partnerschaften mit ausgewählten Anbietern. Baldeschi erklärt es anschaulich: Ziel ist es, Produzenten nicht nur umsatztechnisch zu unterstützen, sondern ihnen auch zu helfen, eine starke und nachhaltige Präsenz in verschiedenen Märkten aufzubauen – vom Gastgewerbe bis hin zu anspruchsvollen Privatkunden.


Diese Strategie beschränkt sich nicht auf den Vertrieb, sondern umfasst auch Kommunikationsunterstützung, zielgerichtete Masterclasses und Maßnahmen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Landes zugeschnitten sind. Dieser Ansatz erfordert Expertise, Zeit und enge Beziehungen: Qualitäten, die EFI über die Jahre aufgebaut hat.



Ausstellerdatenblatt
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