Weingut Benzinger Inh. Volker Benzinger

Weinstr. Nord 24, 67281 Kirchheim an der Weinstraße
Deutschland

Telefon +49 6359 1339
Fax +49 6359 2327
info@weingut-leiningerhof.de

Messehalle

  • Halle 13 / C89...C90
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

ProWein 2017 Hallenplan (Halle 13): Stand C89...C90

Geländeplan

ProWein 2017 Geländeplan: Halle 13

Ansprechpartner

Volker Benzinger

Weinstrasse Nord 24
67281 Kirchheim

Telefon
06359-1339

E-Mail
info@weingut-benzinger.de

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Weine (nach Anbaugebieten)
  • 01.07  SONSTIGE WEINE
  • 01.07.05  Ökoweine

Unsere Produkte

Produktkategorie: Ökoweine

Orange Wein

Orange Wine ist nichts anderes als maischevergorener Weißwein. Weißwein, der so hergestellt wird wie Rotwein. Die Trauben werden entrappt. d.h. die Beeren werden von den Traubenstielen entfernt und die gesamte Maische wird vergoren. Dadurch wird der Wein extrem hochfarbig - orange eben. Seit Jahrhunderten wird Wein so hergestellt. Im Ursprungsland des Weinbaus, in Georgien, aus der diese Art der Vinifikation kommt, ist das Ganze heute noch an der Tagesordnung. Im Gedanken und in der Tradition dieser Weine sind unsere Orange Weine ungeschönt, unfiltriert und ungeschwefelt. - daher sind diese Weine auch nicht glasklar, sondern naturtrüb mit Depot. Zweifelsohne sind dies ganz außergewöhnliche Weine, weit weg von jeglichem Mainstream.

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Produktkategorie: Ökoweine

Gutsweine in der 1,0l-Flasche

Bei diesen Weinen stehen der individuelle Stil unseres Weinguts und der Charakter der Rebsorten im Mittelpunkt. Für den alltäglichen Genuss wie gemacht.

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Produktkategorie: Ökoweine

Spitzenweine rot

Nur die besten Trauben eines Jahrgangs werden in mehreren Durchgängen selektioniert. Mineralität und Tiefe sowie
großes Lagerpotential zeichnen unsere besten Gewächse aus. Rotweine werden im großen und im neuen kleinen
Holzfass ausgebaut, ein Teil der Weißen ebenfalls.

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Über uns

Firmenporträt

Ein kleiner Rückblick!

Letztes Jahr haben wir mit unserem Orange de Pinot begonnen, Naturwein zu erzeugen. Dies war einigermaßen von Erfolg gekrönt, sodaß wir uns entschloßen, weiterzumachen, zumal wir ja schon seit mehr als 10 jahren in Richtung ökologisch tendierten. Als letzte Konsequenz entschlossen wir uns, um glaubwürdig rüberzukommen, uns als Ökoweingut zertifizieren zu lassen. Wir begannen also, kontrolliert ökologisch zu wirtschaften.
Das fing gut an, unsere Weinberge waren ja schon mit Blumen und Krätern begrünt und auf syntetischen Dünger haben wir ja auch schon mehrere Jahre verzichtet.
Der Austrieb der Reben kam zwar etwas später, jedoch fast bilderbuchhaft. Die Schädlingsbekämpfungssaison begann und wir waren stolz wie vital unsere Weinberge aussahen.
Als Schädlinge bekämpfen wir hauptsächlich nur zwei Arten, nämlich den echten und den falschen Mehltau. Der falsche Mehltau, auch Peronospora genannt, er wurde im 19. Jahrhundert aus Amerika eingeschleppt, ist ein Pilz der im Boden überwintert und dann die Reben befällt, wenn es viel regnet und die Rebentriebe eine gewisse Größe erreicht haben.
Ende Mai war es dann soweit. Es regnete in Strömen, über ein Wochenende mehr als 100 Liter je Quadratmeter, die Triebe waren groß genug und wurden infiziert.
Der Pilz wächst nur bei Dunkelheit in verbindung mit Feuchtigkeit und da es unaufhörlich regnete und unsere Spritzmittel ständig abgewaschen wurden, bekamen wir die größte Peronosporainvasion, die wir jemals erlebt haben.
Binnen weniger Wochen, waren ganze Weinberge infiziert, nicht nur die Blätter, sondern auch die Früchte. Und was einmal befallen war, trocknete ein und konnte nicht mehr gerettet werden.
Wir mussten reagieren, denn einfach nur rumsitzen und abwarten war falsch.
Unsere Existenz war gefährdet, denn ein Ernteausfall würden wir nicht verkraften.
Investitionsvorhaben in die Modernisierung haben wir zurückgestellt, jedoch alle verfügbaren Kräfte wurden mobilisert und mussten in den Weinberg.
Bei allen Reben haben wir die Traubenzone entblättert, damit die Feuchtigkeit schnell verschwinden konnte. Die bereits befallenen Früchte wurden rausgeschnitten, damit diese die anderen nicht infizieren konnten und die Schädlingsbekämpfung haben wir intensiviert um den vom Regen abgewaschenen Mittelbelag immer wieder zu erneuern.
Es war ein ständiges Wechselbad zwischen Hoffen und Bangen, denn immer wenn es aufklarte, meinten wir Licht zu sehen und wenn es dann wieder trüb und naß wurde, begann das Desaster von Neuem.
So verging die Vegetationsperiode, die Trauben wurden dick und somit weniger anfällig und auf einmal konnten wir feststellen, dass 60-70 % der Beeren noch gesund waren. Zum ersten Mal aufatmen.
Die Blätter wurden immer wieder von Neuem befallen, aber es wuchsen ja auch Neue nach und deshalb war hier die Gefahr nicht mehr ganz so groß.
Nun stehen wir vor der Ernte, die ersten Frühen sind schon drin und wir können feststellen, daß die Qualität und der Gesundheitszustand der überlebenden Beeren gut und zufriedenstellend ist.
Wir haben es also geschafft. Ohne die Zertifizierung aufzugeben ist es uns gelungen, den größten Teil unserer Trauben zu retten, und daruf sind wir ein ganz klein bisschen stolz.

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