ERSA Agenzia Regionale per lo Sviluppo Rurale

Via Montesanto 17, 34170 Gorizia
Italien

Telefon +39 0481 386502
Fax +39 0481 386575
ersa@ersa.fvg.it

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Geschichte und Werdegang der Regionalagentur für ländliche Entwicklung (ERSA).

Die ERSA ist eine Einrichtung der Autonomen Region Friaul Julisch Venetien, die regionalweit für die Bereiche Landwirtschaft, Fischerei und Fischzucht zuständig ist. Entstanden ist sie aus den in der zweiten Hälfte des 19. Jh. eingerichteten Versuchsanstalten, die die Aufgabe hatten, wissenschaftlich-technische Erkenntnisse auch auf die Landwirtschaft zu übertragen.

Zu jener Zeit unterstand das Regionalgebiet anteilsmässig sowohl der Donaumonarchie als auch dem Königreich Italien; die Behörden der beiden  Länder richteten im damaligen Görz – heute Gorizia - und in Udine Versuchsstationen für den Seidenbau (in Gorizia)  und für die Bodenkultur (in Udine) ein. Gleichzeitig gründete man Konsortien zur Bekämpfung der Reblaus, da bereits grosse Schäden im europäischen Weinbau zu verzeichnen waren und Untersuchungen und Massnahmen koordiniert werden mussten.

Im Laufe der Zeit änderten sich die Probleme und die Aufgabenstellungen; daher wurden die historischen Einrichtungen in selbständige Institute verwandelt und einer übergreifendenen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt untergeordnet.

Die nachfolgenden Reformen und Umstrukturierungen führten zum Zusammenschluss der einzelnen Einrichtungen, so dass Forschung, experimentelle Untersuchungen, Kontrollen und Informationen für die Landwirtschaft sowie Pflanzenschutzdienste heute in den Zuständigkeitsbereich der neugegründeten Regionalagentur für ländliche Entwicklung fallen, die den alten Namen ERSA beibehalten hat.
 
Das neue Betriebskonzept der Agentur entstand aus der Notwendigkeit heraus, den Forderungen der landwirtschaftlichen Erzeuger  als auch der Forschungszentren, Versuchsanstalten und Innovationsträgern im Agrarbereich gerecht zu werden. Das Hauptziel besteht heute darin, die Lebensqualität der Agrarerzeuger und der Bürger zu verbessern, indem die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gesteigert wird, aber auch Produktsicherheit und Produktqualität sowie Umweltschutz und Inwertsetzung des ländlichen Raumes gewährleistet werden.

Die durch das Regionalgesetz 8/2004 entstandene ERSA ist zuständig für die gesamte landwirtschaftliche Produktionskette: von der Forschung zur Information und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Produktförderung. Die ERSA ist verantwortlich für die wissenschaftlich-technische Beratung, für angewandte und experimentelle Forschung, für Fort- und Weiterbildungsmassnahmen, zu denen auch der Innovationstransfer für Landwirte und Fischzüchter gehört. Zu den Aufgaben der ERSA zählen auch die Förderung  und Erteilung von Ursprungsbezeichnungen und Gütesiegeln, das Ausstellen von Pflanzengesundheitszeugnissen und Qualitätsbescheinigungen. Ausserdem nimmt die ERSA auch internationale Verpflichtungen wahr, unter anderem territoriale Überwachung und Kontrolle im Bereich Pflanzengesundheit sowie  Pflanzenverlagerung.

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