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Herkunft verbindet – vier Weinproduzenten von Saale-Unstrut stellen sich dem internationalen Vergleich

26.02.2016

Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Herkunft verbindet – vier Weinproduzenten von Saale-Unstrut stellen sich dem internationalen Vergleich

Rund 6.000 Aussteller aus 57 Nationen haben sich zur ProWein 2016 in Düsseldorf angekündigt. Auch Saale-Unstrut zeigt wieder Flagge und setzt das nördlichste Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands auf der Wein-Leitmesse mit einem Gemeinschaftsmessestand in den internationalen Fokus. Mit der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt wurde ein starker und verlässlicher Partner ins Boot geholt, welcher den gemeinschaftlichen Messeauftritt nun schon das zweite Jahr in Folge fördert.
Angeführt wird die Riege der Saale-Unstrut Weinproduzenten am Gemeinschaftsstand vom größten Weinerzeuger der Region, der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG. Dazu gesellen sich das Landesweingut Kloster Pforta, das Thüringer Weingut Zahn und das Weingut Klaus Böhme sowie die Meissner Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe aus Sachsen.
In der Düsseldorfer Messehalle 14 am Stand F 80, gegenüber dem benachbarten Weinbauverband Sachsen, auf einer Fläche von knapp 40 m² zeigt Saale-Unstrut Präsenz.
„Es ist von zentraler Bedeutung für die hiesige Weinregion sowie das Gemeinschaftsgefüge, dass wir uns auf der größten deutschen Branchen-Fachmesse präsentieren.“, so die Geschäftsführerin der Gebietsweinwerbung, Sandra Polomski.


Neuigkeiten von Saale-Unstrut
Das neu eingeführte Autorisierungssystem für Rebrechte in Deutschland bietet die Möglichkeit zu einem maßvollen Wachstum der Reblandschaft. Den kleinen Anbaugebieten, darunter zählt selbstverständlich auch Saale-Unstrut, kommt dies zu Gute, denn hier ist der Landhunger besonders groß. Eine moderate Öffnung der Anbaufläche ermöglicht damit auch gute Chancen zu einer Weiterentwicklung der Betriebe, denn die Nachfrage ist groß, die Preise, die die Weine am Markt erzielen, lohnen durchaus für neue Investitionen.
Der Absatz läuft sehr gut. „Viele der Winzer sind in den frühen Herbstmonaten bereits ausverkauft und warten sehnsüchtig auf die neuen Trauben.“, unterstreicht der Frontmann des Weinbauverbandes Saale-Unstrut Siegfried Boy.
Eine überaus positive Entwicklung hat die Ausweitung des Weinanbaugebietes in den letzten 25 Jahren bereits genommen. Das Qualitätsweinanbaugebiet zeigt sich erstarkt und gewachsen. Gegenwärtig sind es ca. 765 Hektar Rebläche. Das heißt, seit der Wende hat sich die Weinfläche verdoppelt. Dabei sind in Sachsen-Anhalt derzeit 643 und in Thüringen 112 Hektar bestockt. Dazu kommen die Flächen in Brandenburg mit 9 Hektar Qualitätswein.


Laut Schätzung reifen in den Weinkellern von Saale-Unstrut 55.000 Hektoliter vom 2015er Jahrgang. Somit liegt dieses Ergebnis über dem langjährigen Mittel.
Der 2015er Jahrgang stand ganz im Zeichen der heißen und trockenen Wochen des Sommers. Ungeachtet dessen ist es wieder einmal gelungen, sehr gute Qualitäten zu ernten. Viel Handarbeit und punktgenaues Handeln der Weinmacher zahlten sich einmal mehr aus.
Die ersten Verkostungen zeigen, dass die Weine mit tollen Fruchtaromen ausgerüstet sind. Hans Albrecht Zieger, Geschäftsführer der Winzervereinigung, schätzt den aktuellen Weinjahrgang ein: „Die 2015er Weine sind sehr sortentypische und feinfruchtige Weine, mit einer gut eingebundenen frischen Säure, die eine hohe Langlebigkeit erwarten lassen.“ Gerade die frühen Sorten sind sehr gehaltvoll und von den spätreifenden Weinen sticht seiner Meinung nach erneut der Grauburgunder mit hochkarätigen Spät- und Auslesen hervor. Im Rotweinbereich überzeugen vor allem Früh- und Spätburgunder.


Die Winzer warten mit einem breiten Sortenspektrum in Düsseldorf auf
Was alle vier Weinmacher von Saale-Unstrut in Düsseldorf eint – der WEISSBURGUNDER und der RIESLING, welche natürlich im Gepäck nicht fehlen dürfen. Der Weißurgunder hat Platz zwei der Rebsortenhitliste an Saale-Unstrut inne und zeigt sich sehr facettenreich: vom Deutschen Qualitätswein, davon je einmal im Eichenholzfass und Barrique gereift, über Spätlese bis hin zum Bergstern. Dazu schließt ein Grauburgunder vom Landesweingut Kloster Pforta auf.
Auf Platz 3 rangiert derzeit der Riesling im nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands. Unter den vier Vertretern des Riesling, welche sich in Düsseldorf dem internationalen Vergleich stellen, ist sogar eine edelsüße Spezialität, ein Eiswein, im Sortiment des Thüringer Weingutes Zahn zu finden.
Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG schickt neben traditionellen Rebsorten einen Winzersekt vom Kerner aus traditioneller Flaschengärung und einen Auxerrois ihrer neuen Thüringer Marke WERKSTÜCK WEIMAR ins Rennen.
In das Sortiment des Landesweingutes Kloster Pforta sind eine Weiße Cuvée „Traubenräuber“, ein Rosé „Blütensammler“ und ein Blauer Zweigelt aus der Breitengrad51 Edition impliziert.
Familie Zahn aus Thüringen präsentiert auf der ProWein Exoten wie Blauer Zweigelt in Rot und Rosé sowie einen Acolon im Barrique gereift.
Das Weingut Klaus Böhme setzt in Düsseldorf auf eine Weißwein-Cuvée mit dem klangvollen Namen „Traubenspiel“, einen Perlwein „Sommerfrische“ zu denen sich ein Rosé „Alles Rosa“ gesellt.
Saale-Unstrut steht für Vielfalt und somit ist die Sortenpalette der vier Weinbaubetriebe breitgefächert vom fruchtigen Silvaner über Kerner bis hin zum gehaltvollen Dornfelder.


Veranstaltungen am Gemeinschaftsstand Saale-Unstrut (14 F80)
Die anwesenden Winzer laden zur informativen Verkostung an den Gemeinschaftsstand ein:
Termin: Sonntag, 13. März, 16.00 Uhr
Einzellagenweine - Terroir an Saale-Unstrut
Was macht diese Weine besonders? Verkosten Sie Lagenweine mit unverwechselbarem
Charakter aus dem nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands.


Termin: Montag, 14. März, 15.00 Uhr
Einzellagenweine - Terroir an Saale-Unstrut
Was macht diese Weine besonders? Verkosten Sie Lagenweine mit unverwechselbarem
Charakter aus dem nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands.


 


Ausstellerdatenblatt