Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Internationale Fachmesse Weine und Spirituosen. News. Newsdesk. Firmennachrichten.

Die Rioja Lese 2014 – größere Mengen und eine bessere Qualität als im Vorjahr

Die Rioja Lese 2014 – größere Mengen und eine bessere Qualität als im Vorjahr

09.12.2014
Consejo Regulador de la D.O.Ca. Rioja

Die DOCa Rioja erntet 434 Millionen Kilogramm. Die Lese des Jahrgang 2014 der DOCa Rioja ist beendet und die Ergebnisse zeigen eine sowohl quantitative als auch qualitative Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Der Kontrollrat veröffentlichte die vorläufigen Zahlen der Lese: 434 Millionen Kilogramm Trauben, davon entfallen 398 Millionen Kilo auf rote und 36 Millionen Kilo auf weiße Trauben. Dieses Volumen entspricht dem aktuellen Potenzial der DOC Rioja, das durch die für dieses Jahr erlaubte bepflanzte Fläche und den Hektarhöchstertrag definiert wird. Nach einem Vegetationszyklus mit sehr günstigem Wetter waren die Riojanischen Weinberge am Ende des Reifeprozesses in einem ausgezeichneten vegetativen und sanitären Zustand. Dies deutete bereits auf eine bessere Lese hinsichtlich Qualität und Quantität als bei den beiden vorigen Jahrgängen hin. Schlussendlich wurden die Prognosen, trotz des teilweise nicht idealen Wetters während der Lese, bestätigt. Am 21. Oktober gab der Kontrollrat das offizielle Ende der Lese bekannt, die am 30. August in Alfaro, der östlichsten Stadt des Weinanbauregion, begonnen hatte. Die Leseintensität hatte sich allmählich gesteigert und in der ersten Oktoberwoche – traditionell die intensivste Lesezeit – ihren Höhepunkt erreicht. In diesem Zeitraum kamen mehr als 300 Millionen Kilogramm Trauben in den Bodegas an. Dank des ausgezeichneten sanitären Zustands der Trauben sind die Prognosen für die Mehrheit der Weine optimistisch. Das letzte Drittel der Lese wurde durch schlechtes Wetter beeinträchtigt, was zu Ausbrüchen von Grauschimmel führte. Hier zeigten die Winzer einmal mehr, dass sie auf solche Situationen vorbereitet sind und trotzdem durch selektive Lese das Beste aus jeder Parzelle herausholen können. Negative Auswirkungen wurden in den meisten Weinbergen durch die geeignete Behandlung, wie Weinreben ausdünnen, verhindert, so dass der Prozentsatz der betroffenen Trauben gering blieb. Die gesamte Produktionsfläche für das Jahr 2014 betrug 61.536 Hektar – etwa dreihundert weniger als im Vorjahr. Davon entfallen 57.665 Hektar auf rote Rebsorten – mit 398 Millionen Kilo – und 3.871 Hektar auf die weißen Trauben, deren Produktion sich auf 36 Millionen Kilo belief. Die Gesamtproduktion betrug 434 Millionen Kilogramm, wobei noch die Trauben abgezogen werden müssen, die aufgrund von Überertrag disqualifiziert werden. Der Kontrollrat wird in Kürze den Genehmigungsprozess beginnen, der Labortests und Verkostungen beinhaltet, um jede einzelne Abfüllung der neuen Weine genauestens zu bewerten. 


 

Ausstellerdatenblatt

 
 

Mehr Informationen

ProWein Live