09.03.2010

Israel Export & International Cooperation Institute

Israel auf der ProWein 2010 Ein uraltes Weinland auf der Suche nach sich selbst – ein aufregendes Abenteuer, das Sie nicht verpassen sollten!

Wussten Sie, dass ein Mitglied der berühmtesten Wein-Dynastie der Welt, der Rothschilds, den Grundstein für den Weinbau im heutigen Israel gelegt hat?
Edmond James de Rothschild begann bereits 1882, Grundstücke südlich von Haifa zu erwerben und Weinberge anzulegen. Im Vordergrund stand dabei allerdings nicht die Weinqualität nach unserem heutigen Verständnis. Vielmehr ging es darum, die jüdische Gemeinde mit dem für das religiöse Zeremoniell benötigten koscheren Wein zu versorgen.

Wussten Sie, dass Israel, eines der ältesten Weinbaugebiete der Welt, heute zu den Weinländern gehört, die die rasanteste Entwicklung erleben?
Erst gut hundert Jahre, nachdem Rothschild die ersten Reben pflanzen ließ, begannen einzelne israelische Winzer, in neugegründeten »Boutique-Wineries«, Genuss und Qualität in den Vordergrund zu stellen und Anschluss an internationale Standards zu suchen. Seit den 1980er Jahren hat das Weinland Israel einen gewaltigen Sprung nach vorn getan. In den letzten Jahren gab es dafür von der Internationalen Kritik immer häufiger Auszeichnungen und hohe Wertungen.

Wussten Sie, dass das winzige Land im Vorderen Orient eine enorme Vielfalt an Klimazonen und Landschaftsformationen aufweist, die sich auch im Wein widerspiegelt?
Ganz im Norden die kalksteingeprägten Bergzüge des Oberen Galiläa, wo es nachts empfindlich abkühlt und die Reben in Lagen von bis zu 800 Metern Höhe wachsen – was dem Wein eine gute Säurestruktur und Finesse verleiht. Westlich von Jerusalem das Judäische Bergland mit seiner Vielfalt an unterschiedlichen Terroirs und Rebgärten bis in 600 Meter Höhe; einige ambitionierte Boutique-Wineries haben hier ihren Sitz. Schließlich ganz im Süden die Wüste Negev mit ihren kargen Böden und kühlen Nächten. Eine Terroir-Vielfalt, die Sie schmecken können!

Wussten Sie, dass in Israel keineswegs nur »koscherer« Wein produziert wird?
Wein, der im Judentum für sakramentale Zwecke benutzt wird, muss koscher sein, seine Herstellung unterliegt rabbinischer Aufsicht. Entscheidend ist, dass vom Pressen der Trauben bis zum Abfüllen des Weins ausschließlich strenggläubige Juden mit Wein und Gerätschaften in Kontakt kommen dürfen. Auf diesen Aufwand – und damit auf das Koscher-Zertifikat – verzichten einige Boutique-Wineries. Heilig ist ihnen nur die Qualität des Weins!

Geführte Verkostungen täglich
um 10.15, 14 und 16.30 Uhr am Stand in Halle 6 (6 H 19)

Für weitere Informationen oder druckfähiges Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:

Renee SALZMAN
Zag Wines Ltd.
renee@zagwines.com
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Rozsika FARKAS
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